Publikationen

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Dieter Klumpp, Klaus Lenk, Günter Koch (Hg.)

Überwiegend Neuland

Positionsbestimmungen der Wissenschaft zur Gestaltung der Informationsgesellschaft, Berlin 2014

 

Neuland Titel Mit Beiträgen von:

Klaus Lenk, Arthur Winter, Jörn von Lucke, Bernd Holznagel, Wolfram Felber, Gerhard Schwabe, Volker Grassmuck, Wolfgang Coy, Thomas R. Köhler, Nico Grove, Thomas Hart, Günther Cyranek, Monika Ermert, Helmut Krcmar, Petra Wolf, Dieter Klumpp

Inhaltsübersicht auf der Verlagswebsite www.sigma.de

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In den fortfolgend aufgeführten Dokumenten (i.d.R. Texte, keine Chartware) erscheinen in loser Folge aktuelle Beiträge von Partnern und Freunden des Instituts. Damit bezweckt instkomm, Diskussionsanstöße zu geben, aber auch inhaltliche Anregungen, Kritik und Kommentare zu erhalten.

Anstelle des üblichen links "weiter" nach Textbeginn stehen hier für den Lesenutzer auch nur die Schlussthesen bzw. Schlussätze. Die ganzen Artikel mit Angaben über die Textgröße und Zitiermöglichkeiten sind im jeweiligen verlinkten pdf-Dokument zu finden.

Es gelten die Bedingungen von creative commons: Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen - 3.0 - Deutschland

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pdf Strukturwandel der Wertschöpfung in der informatisierten Wirtschaft (D. Klumpp)

Es gilt für den Standort, einen marktpolitischen Innovationsrahmen abzustecken. Viele hochinnovative Dienste, Produkte und Systeme stoßen oft erst nach der Einführung und bei weiter Verbreitung auf robuste wirtschaftliche, gesetzliche oder kulturelle Normen mit der Folge aufwändiger Korrekturprozesse bis hin zum Innovationsstop. Es drohen für die Innovation Mauern und zeitliche Blockaden mit fatalen Wirkungen auf den jeweiligen Standort. Als hilfreiches Leitbild hat sich an allen innovativen Standorten ein Mittelweg herausgestellt, der die notwendigen und hinreichenden interdisziplinären Analysen im Zusammenwirken der gesellschaftlichen Subsysteme mit diskursgestützten konsensuellen Empfehlungen verbindet.

pdf (das ganze Skript 11 Seiten lesen?)

 

Neuartige offene IT-gestützte Formen der Zusammenarbeit beim Regierungs- und Verwaltungshandeln. 5. TICC Round Table Wissenschaft trifft Politik, Stuttgart, 24.1.2013 (Impulsstatement Dieter Klumpp)

Schlussthese:

Es mag schwer fallen, sich in der Begeisterung für die „digitale Netzwelt“ vorzustellen, dass alle einzelnen Benutzer „schützensbedürftig“ sind und dringend einen umfassenden Nutzerschutz brauchen, der wieder lernbare und berechenbare Gewissheiten für Datenschutz und Verbraucherschutz bringt. Es mag schwer fallen, für einen Standort einen verbindlichen Innovationsrahmen aufzustellen, der für die weltweit bereitstehenden IKT-Importangebote eine klare Vorgabe macht. Es mag schwer fallen, die in der e-Economy durchaus hinzunehmende Disintermediation, also den Bedeutungsverlust von Vermittlern, auch im Bereich der Verwaltung oder der Bildung zu übernehmen. Aber wenn Gesellschaften krisenfest bleiben oder werden sollen, dann müssen die richtigen wertorientierten Leitbilder erarbeitet und umgesetzt werden. Nicht ohne Grund ist noch keine „Richtige-Ziele-App“ auf dem Markt bzw. im App-Store erhältlich. Ein strategisches Konzept kostet Anstrengung, Arbeit und immer auch Geld. 

pdf(auch die drei A4-Seiten vorher lesen?)

 

Öffentlichkeit und Vertrauen

Dieter Klumpp, Institut für Kommunikationsforschung, Stuttgart. Vortrag auf der Tagung  „Öffentlichkeit“ der Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik, 13. Dezember 2012

Schlussthese:

"Nicht die überall gleichen Machtmuster und die überall gleichen Marktmuster stehen der weltweiten digitalen Öffentlichkeit im Weg, sondern vielmehr die unterschiedlichen Kulturen, Habituationen und Perzeptionen. Auch das temporäre Monopol des weltweiten Internet wird daher fallen und das Netz wird in kulturell adaptierte virtuelle Netze umcodiert bzw. gefixt. Vielnetzerei ist a priori beileibe nichts Schlimmes".

pdf (auch die sechs A4-Seiten vorher lesen?)

 

Jörn von Lucke: Entdeckung, Erkundung und Entwicklung 2.0 - Open Government, Open Government Data und Open Budget 2.0

Die Antrittsvorlesung an der Zeppelin Universität (2009) wird ergänzt durch die drei Gutachten zu Open Government, Open Government, Data und Open Budget 2.0, die im Rahmen der T-City Friedrichshafen für die Deutsche Telekom erstellt wurden.

(zum Verlagsprospekt des Buchs?)

 

Thomas Hart: www.information-society.de

Thomas Hart ist Autor und Herausgeber von aktuellen Publikationen zur Informationsgesellschaft (Website of the EU-China Information Society Project, China IT Blog with news and comments on the development of Information Society in China, Asia and the EU)

 (Zur Website von Thomas Hart mit weiteren aktuellen Links und Blogs?)

Auf dem Weg nach Mailylon. Per Anhalter zur Kommunikations- und Interaktionslücke?

Dieter Klumpp, Beitrag für die Festschrift W. Coy "Per Anhalter durch die Turing-Galaxis", Münster 2012

Schlussthese:

Die Frühdiagnose einer „Organisationslücke“ bei der Entwicklung der „digitalen“ Informationswelt wandelt sich vielmehr zur Gewissheit eines prinzipiellen Unvermögens zur menschzentrierten Gestaltung netzbasierter Kommunikationssysteme. Der Grundeinheit der sozialen Interaktion wird in der Netzwelt systematisch ein höherer Grad der Stochastik zuteil, in deren Folge wird eine Interaktionslücke feststellbar. Handlungstheoretisch werden die Netzwerk-Aktanten ihr materiell-semiotisches Interaktionsverhalten allerdings darauf einstellen, es droht kein Turmbau-Ende. Pragmatisch will uns auch das Fortschreiten auf niedrigerer Zweckmäßigkeitsebene Fortschritt heißen.

pdf (auch die zwanzig Buchseiten vorher lesen?)

 

Gestaltungschancen Internet?

Dieter Klumpp, Impuls-Statement für die Eröffnungssitzung des Expertenbeirats zur Enquete-Kommission, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 5. Juli 2010.

Schlussthese:

Man könnte heute den Eindruck gewinnen, dass die Rationierung auch in der nichtöffentlichen Forschung schon eingesetzt hat. Bedeutsame internationale Betreiber haben europaweit ihre Forschung (auch in Deutschland) eingestellt und in die kurzfristige Entwicklung (Payback-Ziel: drei Jahre) integriert. Der Grund ist mithilfe des kleinen Einmaleins zu finden: Wenn ein Markt seit Jahren (aus welchen Gründen auch immer) von Jahr zu Jahr schrumpft, dann lassen sich steigende F&E-Kosten nicht mehr für alle in der Wertschöpfungskette vertreten, besonders nicht längerfristige, gar interdisziplinäre Gestaltungs­ansätze. Dieser Mechanismus hat zwar nichts mit „Netzpolitik“ zu tun, aber mit beweis­unwürdiger Evidenz nimmt er einer Netzpolitik die Umsetzungs­chance, die ja ansonsten von allen noch als denkbar und diskutierbar betrachtet wird.

pdf (auch die drei A4-Seiten vorher lesen?)

 

Günter Koch: Austria‘s Transformation into the Knowledge Society

Günter R. Koch (Hrsg.), Austria‘s Transformation into the Knowledge Society. Eine globale Sicht auf Österreichs Forschungspolitik, Wien 2011

Günter R. Koch (Ed.), Austria‘s Transformation into the Knowledge Society. A Round Table Report of The New Club of Paris, Vienna 2011

pdf (zum Verlagsprospekt)