Digitalmobilität

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Digitalisierte urbane Mobilität-Datengelenkter Verkehr zwischen Erwartung und Realität

DIVSI-Studie Sep. 2016

Datensteuerung für nachhaltige Mobilität? Sicherheit, Datenprivatheit, Verantwortlichkeit

- Workshop Dieter Klumpp auf der FIfFKON 2016 am 26. NOV 2016

Seminar Sommersemester 2017 (Stand DEZ 2016)

 

Mobilitätstelematik

Hinter den vielversprechenden Ankündigungen von neuen Systemen und Produkten, die zu einer neuen Nachhaltigkeit von Mobilität und Energieeffizienz bis hin zu einer Energiewende beitragen sollen, stecken grundsätzliche Probleme einer Infrastrukturentwicklung.

Ob Elektromobilität, Maut-Finanzierungsmodelle oder intermodaler Verkehr, es werden weltweit die notwendigen infrastrukturellen Aufgaben (Technik, Organisation und Enkulturation) unterschätzt bzw. nicht behandelt.

Dies gilt insbesondere für die Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge, für einen einheitlichen Zahlungsmodus, für eine einheitliche Geodaten-Grundlage zu Navigationszwecken, für intermodale Verkehrstelematik bis hin zu einer am Standort dringend komplett zu renovierender Verkehrsfunk-Infrastruktur.

Das Konzeptionsprojekt soll speziell auch die möglichen Verlagerungen gemeinsamer infrastruktureller Aufgaben an kooperierende private Unternehmen analysieren. Weder in Bund, Ländern noch Gemeinden stehen absehbar Mittel für solche Infrastruktur-Innovationen zur Verfügung. Aus Zuständigkeitsgründen kann auch kein öffentlicher Akteur allein in Vorleistung auch nur für eine Grundsatz-Strategie gehen. Eine Gemeinsamkeit zum Thema "Telematik-Infrastruktur" ist seit über einem Jahrzehnt nicht erreicht worden. Ziel ist dennoch ein von der überparteilichen Verkehrs- und Innovationspolitik getragenes Umsetzungsprojekt, das eine Vorreiterrolle des Standorts in Europa und in der Welt anstrebt.

Die derzeitige Ausgangssituation ist von einem konkurrenzorientierten Verhalten der Wirtschaftsakteure in allen und zwischen allen beteiligten Branchen und Unternehmen geprägt, das keine gemeinsame Infrastrukturgestaltung ermöglicht. Kein wirtschaftlicher Akteur ist im Wettbewerbssystem derzeit legitimiert, (gar als Erster) in finanzielle Vorleistung zu treten. Dieser Umstand gilt für alle öffentlichen Infrastrukturen, weil die Möglichkeiten innovativer gemeinsamer Forschung praktisch unbegrenzt sind, nicht jedoch die Rückflussmöglichkeiten aus dem entstehenden Markt.

Beteiligte: Dr. Dieter Klumpp, Dr. Stefan Kissinger, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Unfried, Prof. Günter Koch, Dr. Martin Richartz 

Mobilitätstelematik (Begriff)

Mobilitätstelematik ist als Oberbegriff eine geeignete Sammelbezeichnung für Entwicklung, Produktion und Nutzung von Geräten, Anwendungen und Diensten, die (überwiegend) per Funk im Verkehr und in den Fahrzeugen eingesetzt werden.  Sie umfasst die Bereiche des „Automotive IT“ und der intermodalen Verkehrsmittel ebenso wie deren Infrastruktur (Netze, Rechner, Datenbanken, Cloud etc.), die Bereiche der Navigation (u.a. digitale Karten, RFID Ortung) sowie digitale Verkehrsinformation und Verkehrssteuerung (z.B. Funk-Verkehrszeichen). Auch die vernetzten Assistenzsysteme (z.B. e-Call) bis hin zum "Autonomen Fahrzeug" können darunter subsumiert werden.

 siehe auch: 

pdf Dateiliste Mobilitätstelematik 07MAI2015

pdf Verkehrstelematik (Technik-Geschichte)

pdf Zur Soziologie der Mobilkommunikation (II)

              Seminarplan SoWi Universität Stuttgart WS 2014/15  Literaturverzeichnis

 pdf  Digitalisierte Urbane Mobilität (Titel)

 

Rollifier

Das Konzeptionsprojekt beschäftigt sich mit der akustischen Kommunikationsbeziehung Car-to-Person. Nicht zuletzt durch die Einführung „lautloser“ Fahrzeuge im Zuge der Elektromobilität wurde aktuell deutlich, dass es schon seit Jahrzehnten dringend umfassender Lösungen für Mischverkehr von Fußgängern und Fahrzeugen (z.B. Fußgängerzonen, Parkplätze, Ladeplätze, aber auch Radfahrwege etc.) bedarf.

Verschiedene Lösungen werden diskutiert mit dem Ziel einer infrastrukturellen Implementierung.